Spleissbox unbestückt ist die flexible Lösung für individuelle Projekte
Standardlösungen passen selten perfekt. Sie brauchen heute LC-Anschlüsse, morgen SC, und für ein anderes Gebäude E2000. Vorab bestückte Boxen zwingen Sie in starre Konfigurationen. Unbestückte Spleissboxen geben Ihnen die Kontrolle: Wählen Sie Steckertyp, Portanzahl und Konfiguration exakt nach Bedarf, und passen Sie später an, wenn sich Anforderungen ändern. Weiterlesen
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Front LC/SC 12 Ports, schwarz Quad/Duplex für 19" SpleißboxArtikelnummer: GV-FRONT-LC-SC-12-DUPLEX5,71 € 6,79 € -
Front LC/SC 12 Ports, schwarz Duplex/Simplex für 19" SpleißboxArtikelnummer: GV-FRONT-LC-SC-12-SIMPLEX5,71 € 6,79 €
Was ist eine unbestückte Spleissbox?
Eine unbestückte Spleissbox ist ein 19-Zoll-Patchpanel-Leergehäuse ohne vormontierte Anschlüsse. Sie erhalten ein robustes Metallgehäuse mit Montagemöglichkeiten für Spleisskassetten und Faserführungen. Die Front bleibt zunächst leer. Sie bestücken sie mit austauschbaren Frontplatten nach Bedarf. Das Prinzip ähnelt modularen Patchpanels bei Kupfer-Verkabelung: Ein Grundgehäuse, viele Möglichkeiten.
Verfügbare Frontplatten und ihre Einsatzbereiche
LC/SC 12 Ports Quad/Duplex ist die Wahl für moderne Hochgeschwindigkeits-Netze. Quad-LC-Anschlüsse (MPO/MTP) ermöglichen 40-Gigabit- oder 100-Gigabit-Ethernet mit einem Stecker. Gleichzeitig bietet die Platte Standard-Duplex-Ports für 10-Gigabit-Verbindungen. Diese Mischung ist typisch für Rechenzentren, wo Server mit unterschiedlichen Bandbreiten nebeneinander laufen.
LC/SC 12 Ports Duplex/Simplex kombiniert Standardverbindungen mit bidirektionalen Simplex-Ports. Simplex (BiDi) nutzt eine Faser für beide Richtungen mit verschiedenen Wellenlängen. Das spart Fasern bei langen Strecken. Duplex bleibt für normale Verbindungen verfügbar. Diese Konfiguration eignet sich für Projekte mit Fasermangel oder bei nachträglicher Erweiterung vorhandener Kabel.
LC/SC 24 Ports maximiert die Portdichte mit reinen Duplex-Anschlüssen. 24 Ports in 1 Höheneinheit (HE) bedeutet dichte Verkabelung auf kleinem Raum. Das ist in vollen Racks wichtig. LC ist hier Standard, da die Stecker kleiner sind als SC und mehr Ports pro Fläche ermöglichen.
LC/SC/E2000 24 Ports integriert drei Steckertypen. E2000-Anschlüsse finden sich in älteren europäischen Installationen, besonders in Telekommunikations-Umgebungen. Diese Frontplatte ermöglicht Migration von E2000 auf LC/SC ohne separate Boxen. Alle Verbindungen in einem Gehäuse. Das spart Rack-Platz und vereinfacht die Dokumentation.
ST 24 Ports dient der Anbindung älterer Netzwerkkomponenten. ST-Stecker (Straight Tip) waren in den 1990ern Standard, finden sich aber noch in vielen Bestandsinstallationen. Diese Frontplatte ermöglicht die Integration alter Geräte in moderne Infrastruktur, ohne komplette Neuverkabelung.
Wie Sie die richtige Konfiguration wählen
- Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche Steckertypen nutzen Ihre vorhandenen Kabel? Welche Switches und Geräte sollen angeschlossen werden?
- Planen Sie 20-30% Reserve für Erweiterungen ein. Heute ungenutzte Ports sind günstiger als später zusätzliche Boxen.
- Berücksichtigen Sie auch zukünftige Technologie-Wechsel: Eine gemischte LC/SC-Platte bietet mehr Flexibilität als eine reine SC-Konfiguration, wenn ein Switch-Upgrade auf LC ansteht.
Integration in bestehende Infrastruktur
Unbestückte Boxen arbeiten mit allen Standard-Komponenten. Die Backbone-Verkabelung erfolgt mit Glasfaser Singlemode für Distanzen oder Glasfaser Multimode für Gebäude-interne Strecken. Von der Box führen Patchkabel zu Switches, die wiederum über CAT7 Netzwerkkabel mit Servern oder Arbeitsplätzen verbunden sind. Strukturiertes Kabelmanagement mit beschrifteten Faserführungen und Farbcodierung erleichtert spätere Anpassungen erheblich.
Expertentipp: Dokumentation von Anfang anUnbestückte Boxen bieten Flexibilität, aber nur mit sauberer Dokumentation:
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