USV Accupacks und Accessoires
Ihre USV schaltet zu früh ab? Der Batteriewechsel im Rack ist eine Fummelei? Diese Probleme lösen Sie mit dem richtigen USV-Zubehör: Externe Akkupacks verdoppeln oder verdreifachen Ihre Überbrückungszeit. SNMP-Karten ermöglichen zentrale Fernüberwachung aller USV-Anlagen und 19-Zoll Ausziehschienen machen Wartung zum 5-Minuten-Job. Hier erfahren Sie, was Sie wirklich brauchen, um Ihr Netzwerk optimal abzusichern. Weiterlesen
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Was bringen externe Akkupacks, SNMP-Karten und Montageschienen?
Externe Akkupacks
Sie erweitern die Batterie-Kapazität Ihrer USV erheblich. Statt der internen Batterie mit z.B. 7Ah schließen Sie ein externes Pack mit 14Ah oder 28Ah an. Hiermit verdoppeln oder vervierfachen Sie die Laufzeit. Kritisch bei längeren Stromausfällen (>20 Min) oder wenn Sie Zeit brauchen, um Dieselgeneratoren zu starten, entfernte Techniker zu alarmieren oder umfangreiche Shutdown-Prozeduren durchzuführen.
SNMP-Karten
SNMP ist die Abkürzung für Simple Network Management Protocol. Die Karten stecken Sie in kompatible USV-Modelle ein und verbinden die USV mit Ihrem Netzwerk. Sie können dann über Webbrowser, Monitoring-Software (Nagios, PRTG, Zabbix, Paessler) oder Apps den USV-Status überwachen: Eingangsspannung, Ausgangsspannung, Batterie-Ladezustand, aktuelle Last, geschätzte Restlaufzeit, Temperatur. Bei kritischen Ereignissen (Batteriebetrieb, Überlast, niedrige Kapazität) verschickt die Karte automatisch E-Mails oder SNMP-Traps.
Ausziehschienen mit Teleskopauszug
Mit Auszugsschienen für die 19-Zoll-Rackmontage ziehen Sie Ihre Rack-USV zur Wartung einfach aus dem Schrank, ohne ein einziges Kabel abstecken zu müssen. Batteriewechsel, Entstaubung oder Inspektionen dauern statt 30 Minuten nur noch 5 Minuten. Besonders wertvoll bei dicht bestückten Racks, wo Sie sonst andere Geräte abbauen müssten, um an die USV zu kommen.
12V-Ersatzakkus
Diese Akkus sind standardisierte Blei-Gel- oder AGM-Batterien (7Ah oder 9Ah), die in älteren USV-Systemen verbaut sind. Nach 3-5 Jahren Betrieb verlieren diese Akkus Kapazität. Statt eine neue USV zu kaufen, tauschen Sie den Akku selbst.
Konkrete Laufzeit-Berechnung mit externen Akkus
- Beispiel 1: Line-Interactive 1500VA-USV mit interner 9Ah-Batterie versorgt 600W Last = 10 Minuten Laufzeit. Mit externem 18Ah-Akkupack: 10 Min × (18Ah / 9Ah) = ca. 20 Minuten. Mit externem 36Ah-Pack: ca. 40 Minuten.
- Beispiel 2: Online-Rackmount 3000VA mit interner 2×9Ah (=18Ah gesamt) versorgt 1200W = 15 Minuten. Mit externem 4×12Ah-Pack (=48Ah gesamt): 15 Min × (48Ah / 18Ah) = ca. 40 Minuten.
Wichtig: Das ist eine vereinfachte Rechnung. In der Praxis sinkt die Effizienz bei sehr langen Laufzeiten (Batterie-Spannungsabfall). Rechnen Sie konservativ mit 80% der theoretischen Zeit.
Praxisbeispiel mit ROI-BerechnungEin IT-Dienstleister betreut 15 KMU-Kunden mit jeweils einer Online-Rackmount USV (je 2500 Euro). Anfangs fährt ein Techniker nach jedem Stromausfall zum Kunden (2-3x pro Jahr), prüft USV-Status, macht Protokoll. Kosten pro Einsatz: 120 Euro (Fahrt + Arbeitszeit) × 3 Einsätze × 15 Kunden = 5400 Euro/Jahr.
Lösung: SNMP-Karten in alle 15 USV installieren (je 180 Euro = 2700 Euro Invest). Zentrales Monitoring-Dashboard einrichten (40h Arbeit = 3200 Euro). Gesamtinvest: 5900 Euro.
Ergebnis:
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Kombinieren Sie Zubehör mit Ihren USV-Systemen
Externe Akkupacks passen zu allen Online Tower USV, Online-Rackmount USV, Line-Interactive Tower USV und Line-Interactive Rackmount Modellen. Prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem spezifischen Powerwalker-Modell. SNMP-Karten sind besonders sinnvoll ab 3 USV-Anlagen oder bei Fernwartung. Ausziehschienen sollten Sie bei jeder Rackmount-Installation einplanen. Die Investition von 65-83 Euro zahlt sich beim ersten Batteriewechsel aus. Achten Sie darauf, dass die Patchkabel lang genug sind, sodass Sie die Schienen vollständig herausziehen können. Die Kabel sollten nicht auf Spannung stehen.
Experten-Tipp: SNMP richtig konfigurieren und Akkupacks dimensionieren
SNMP-Konfiguration ohne Alarm-Müdigkeit:
Viele installieren SNMP-Karten, werden dann mit Hunderten Meldungen bombardiert und schalten die Alarme frustriert ab. So machen Sie es richtig:
Kritische Alarme (sofort handeln):
- Batteriebetrieb länger als 3 Minuten = echter Stromausfall, nicht nur Netzschwankung
- Batterie-Kapazität unter 70% = baldiger Ausfall wahrscheinlich
- Überlast über 90% = Gefahr der Abschaltung
- USV-Temperatur über 45°C = Überhitzung
Warn-Alarme (binnen 24h prüfen):
- Batteriebetrieb 30-180 Sekunden = nur loggen, nicht alarmieren
- Last über 80% = Reserve wird knapp
- Häufige Netzstörungen = mehr als 5x pro Tag
Info-Logs (nur archivieren):
- Normale Spannungsschwankungen
- USV-Tests
- Batterie-Kalibrierungen
Setzen Sie Schwellwerte vernünftig
Nicht bei 95% Batterie-Kapazität alarmieren, sondern erst bei 80%. Nicht bei jeder 1-Sekunden-Netzschwankung, sondern erst bei mehr als 3 Minuten Batteriebetrieb.
Externe Akkupacks richtig dimensionieren:
✖ Fehler 1: "Viel hilft viel": Kunden hängen wahllos große Akkupacks an kleine USVs. Problem: Der USV-Lader ist für interne Batterien ausgelegt (z.B. 2A Ladestrom für 18Ah). Mit 72Ah externem Pack braucht das Laden 36 Stunden statt 9 Stunden. Die Batterie wird nie vollständig geladen und altert deutlich schneller.
Lösung: Nutzen Sie nur vom Hersteller freigegebene Akkupacks. Powerwalker gibt für jede USV an, welche externen Packs kompatibel sind. Maximale Erweiterung meist: 3-4× die interne Kapazität. Zusätzlich gilt: Der USV-Lader ist für eine definierte Batteriekapazität optimiert. Zu große Packs können Überhitzung oder Fehlermeldungen verursachen.
✖ Fehler 2: Akkupack-Kapazität ohne Berücksichtigung der Entladetiefe. Blei-Batterien sollten nicht unter 50% entladen werden (Lebensdauer). AGM-Batterien vertragen 70%. Lithium 80-90%. Eine 50Ah-Blei-Batterie liefert also effektiv nur 25Ah nutzbar.
Praxis-Rechnung: Sie brauchen 60 Minuten Laufzeit bei 1000W Last. Ihre 3000VA-USV mit 18Ah schafft aktuell 15 Minuten. Sie brauchen 4× die Laufzeit, also 4× die Kapazität = 72Ah. Aber: Blei-Batterie, also nur 50% Entladetiefe. Real benötigt: 72Ah / 0,5 = 144Ah Akkupack. Oder: AGM-Technologie mit 72Ah / 0,7 = 103Ah.
Batterie-Wechsel-Strategie:
Warten Sie nicht, bis die Batterie tot ist. Proaktiver Wechsel nach 3 Jahren (bei Line-Interactive/Offline) bzw. 4 Jahren (bei Online mit Temperaturmanagement). Kosten: 25-40 Euro für Offline/Line-Interactive-Ersatzakkus, 200-400 Euro für Online-Rackmount-Batterien.
Testen Sie Batterien halbjährlich: Ziehen Sie bei laufender USV den Netzstecker, lassen Sie die USV 5 Minuten auf Batterie laufen, messen Sie die Restkapazität. Fällt sie unter 80% der Nennlaufzeit: Batterie austauschen, nicht warten bis zum Totalausfall.
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